Druckdaten vorbereiten
Welche Dateiformate werden akzeptiert?
Wir akzeptieren folgende Dateiformate:
- JPG
- JPEG
- TIFF
Für den Druck empfehlen wir das PDF-Format. Beachten Sie dabei die Vorgaben zum PDF-Export.
Wie bereite ich meine Druckdaten richtig vor?
Achten Sie vor dem Upload auf folgende grundlegende Anforderungen:
- Beschnitt: 2 mm an jeder Seite, bei Katalogen 3 mm
- Farbmodus: CMYK statt RGB
- Auflösung: in der Regel 300 DPI für Druckprodukte wie Visitenkarten, Flyer und Poster
- Schriften: vor dem Export in Pfade umwandeln
- Kleine schwarze Texte: ausschließlich mit 100 % K anlegen
- Sicherheitsabstand: mindestens 3 mm zur Schnittkante
- Dateiformat: PDF im Standard PDF/X-4, ohne eingebettete Farbprofile
Die genauen Anforderungen können je nach Produkt und Druckverfahren variieren.
Was ist der Beschnitt und wie lege ich ihn an?
Der Beschnitt ist der zusätzliche Bereich außerhalb des Endformats, der beim Zuschneiden entfernt wird. Er verhindert unerwünschte weiße Ränder an den Kanten des fertigen Druckprodukts.
Bei den meisten Druckprodukten beträgt der Beschnitt 2 mm auf jeder Seite.
Hintergründe, Bilder und andere Gestaltungselemente, die bis an den Rand reichen, müssen über das Endformat hinaus in den Beschnitt verlängert werden.
Beispiel für das Format A6:
- Endformat: 105 × 148 mm
- Bruttoformat einschließlich 2 mm Beschnitt auf jeder Seite: 109 × 152 mm
In Vektorgrafikprogrammen wie Adobe Illustrator, CorelDRAW oder Adobe InDesign legen Sie zunächst das Endformat fest und fügen anschließend den Beschnitt hinzu. In Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop können Sie die Arbeitsfläche direkt im Bruttoformat anlegen.
Was ist der Sicherheitsabstand?
Der Sicherheitsabstand ist der Bereich innerhalb des Endformats, in dem wichtige Gestaltungselemente wie Texte und Logos platziert werden sollten.
Halten Sie einen Abstand von mindestens 3 mm zur Schnittkante ein. So verringern Sie das Risiko, dass wichtige Inhalte beim Zuschneiden angeschnitten werden.
Wie wandle ich Schriften in Pfade um?
Fehlende Schriftarten in offenen Dateien oder nicht korrekt eingebettete Schriftarten in PDF-Dateien können zu Problemen bei der Verarbeitung führen.
Wandeln Sie deshalb vor dem Export alle Schriftarten in Pfade um. So bleibt die Darstellung der Texte unabhängig davon erhalten, welche Schriftarten auf dem Produktionssystem installiert sind.
Wie lege ich schwarze Texte richtig an?
Für kleine Texte und größere Textmengen empfehlen wir reines Schwarz mit folgenden CMYK-Werten:
C 0 / M 0 / Y 0 / K 100
Vermeiden Sie bei kleinen Texten Schwarz, das aus mehreren CMYK-Farben zusammengesetzt ist. Durch den Druck in vier Farben können die Buchstaben unscharf wirken und schlechter lesbar sein.
Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Texte im richtigen Farbmodus angelegt sind. Beim Kopieren aus Programmen wie Microsoft Word können Farben im RGB-Farbmodus übernommen werden.
Wie speichere ich eine PDF-Datei richtig?
Speichern Sie Ihre fertigen Druckdaten im Format PDF, im Standard PDF/X-4 und ohne eingebettete Farbprofile.
Prüfen Sie vor dem Export, ob alle Schriften korrekt vorbereitet sind und die übrigen technischen Anforderungen erfüllt werden.
Wie hoch muss die Auflösung meiner Druckdaten sein?
Für Rastergrafiken im Offset- und Digitaldruck wird in der Regel eine Auflösung von mindestens 300 ppi empfohlen. Die erforderliche Auflösung hängt vom Druckprodukt und vom verwendeten Material ab.
PPI (Pixels per Inch) bezeichnet die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll und beschreibt die Auflösung eines digitalen Bildes.
Welchen Farbmodus soll ich verwenden?
Bereiten Sie Ihre Druckdaten grundsätzlich im CMYK-Farbmodus vor. Bei einfarbigen Druckaufträgen (1+0 oder 1+1) können die Daten alternativ in Graustufen angelegt werden.
RGB-Farben, PANTONE-Farben und andere Sonderfarben werden bei der Verarbeitung automatisch in CMYK umgewandelt. Eine Ausnahme bildet die Sonderfarbe White (Weiß).
Die automatische Farbkonvertierung kann zu Farbabweichungen führen. Die Umwandlung von RGB- und Sonderfarben in CMYK erfolgt anhand des Farbprofils Coated FOGRA39.
Bei Schwarz-Weiß-Aufträgen (1+0 und 1+1) werden Druckdaten, die in RGB, CMYK oder mit Sonderfarben angelegt wurden, anhand des Profils Coated FOGRA39 automatisch in Graustufen umgewandelt.
Was muss ich bei Spezialeffekten beachten?
Effekte aus Programmen wie CorelDRAW, Adobe Illustrator, Adobe InDesign oder Adobe Photoshop können von verschiedenen Ausgabegeräten unterschiedlich interpretiert werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Linsen
- Schatten
- Transparenzen
- Farbverläufe
- Mischmodi
Um unerwünschte Veränderungen im Druck zu vermeiden, markieren Sie den Hintergrund und alle Bereiche mit solchen Effekten und wandeln Sie diese in eine Bitmap mit 300 DPI im CMYK-Farbmodus um.